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Schlagwort: factoryexcellence

Factory Excellence Wiki / Lexikon

Dieses Wiki fasst die wichtigsten Begriffe rund um Factory Excellence zusammen.
Präzise und knapp auf den Punkt.

Wiki-Verzeichnis



Asset Chain: Die Assetkette (Asset Chain) bezieht sich auf die Verwaltung von Vermögenswerten und Ressourcen in einer Lieferkette oder einem Produktionsprozess.


Automatisierung: Die Anwendung von Technologie, um Prozesse und Abläufe zu optimieren und menschliche Eingriffe zu reduzieren, z. B


CAD Computer-Aided Design (CAD) bezieht sich auf den Einsatz von Software zur Unterstützung des Entwurfs und der Konstruktion von Produkten und Komponenten.


CAQ Computer-Aided Quality (CAQ) bezieht sich auf den Einsatz von Computersystemen und Software zur Unterstützung von Qualitätsmanagementprozessen, z. B. von der Quality Miners GmbH.

CRM Customer Relationship Management (CRM) bezieht sich auf Strategien und Software, die zur Verwaltung und Verbesserung von Kundenbeziehungen verwendet werden.

Daten: Unbearbeitete, rohe Fakten oder Elemente, die noch keine interpretierbare Bedeutung oder Struktur haben. Datenqualität ist entscheidend für weitere Verarbeitung.

Digital Thread: Der Digitale Faden (Digital Thread) ist ein Konzept, bei dem digitale Informationen und Daten über den gesamten Lebenszyklus eines Produkts verfolgt und synchronisiert werden.

Digitalisierung: Umwandlung von analogen Informationen in digitale Form. Der FEN-Regelkreis als Vorgehensmodell für digitale Transformation.

Enterprise Value Chain: Wertschöpfungskette eines Unternehmens, die alle Aktivitäten umfasst, von der Beschaffung der Rohstoffe bis zur Lieferung des Endprodukts an den Kunden.

ERP: Enterprise Resource Planning (Ressourcenplanung in Unternehmen): Software zur Integration und Steuerung aller Kernprozesse eines Unternehmens.

Exzellenz: Streben nach ständiger Verbesserung und Erreichen der bestmöglichen Ergebnisse.

Factory Excellence: Anwendung von Best Practices und innovativen Technologien zur Steigerung der Effizienz und Produktivität in der Produktion.

Factory Excellence Network: Netzwerk von Unternehmen, die gemeinsam unterschiedlichste Komponenten (Hardware, Software, Beratung) zum Erreichen von Factory Excellence bieten.

IMS: Integrated Management System (Integriertes Managementsystem): System, das mehrere Managementsysteme, wie z. B. QM- und Umweltschutzmanagementsysteme, in einem einzigen System vereint.

Informationen: Verarbeitete Daten, die einen Sinn und eine Bedeutung haben.

IoT: Internet of Things (Internet der Dinge): Netzwerk von physischen Objekten, die mit Sensoren und Software ausgestattet sind und Daten über das Internet austauschen können.

Komplexität: Eigenschaft eines Systems, das aus vielen miteinander verbundenen Elementen besteht und daher schwer zu verstehen und zu beherrschen ist.

Kompliziertheit: Eigenschaft eines Systems, das aus vielen einzelnen Teilen besteht, die jedoch nicht miteinander verbunden sind.

Nachhaltigkeit: Fähigkeit, die Bedürfnisse der Gegenwart zu befriedigen, ohne die Möglichkeiten zukünftiger Generationen zu gefährden. In den Bereichen E (ökologisch), S (sozial) und G (gouvernance, Unternehmensführung).

Netzwerk: Zusammenschluss von mehreren Akteuren, die miteinander verbunden sind und Informationen und Ressourcen austauschen.

OEM: Original Equipment Manufacturer (Erstausrüster): Unternehmen, das Produkte herstellt, die von anderen Unternehmen in ihre eigenen Produkte integriert werden.

OPEX: Operational Excellence, Konzept, das die ständige Verbesserung aller Prozesse und Systeme eines Unternehmens anstrebt, um die Effizienz, Effektivität und Wettbewerbsfähigkeit zu steigern.

PLC: Der Product Lifecycle beschreibt die verschiedenen Phasen, die ein Produkt vom Marktstart bis zur Einstellung durchläuft.

PLM: Product Lifecycle Management (Produktlebenszyklusmanagement): Software zur Unterstützung der Prozesse im gesamten Lebenszyklus eines Produkts.

PPEP: Production Part Approval Process (Prozess zur Freigabe von Serienfertigungsteilen): Prozess zur Sicherstellung, dass alle Serienfertigungsteile die Qualitätsanforderungen erfüllen.

QMS: Quality Management System (Qualitätsmanagementsystem): System zur Sicherstellung der Qualität von Produkten und Dienstleistungen.

Strategie: Plan, der die langfristigen Ziele eines Unternehmens und die Maßnahmen zu deren Erreichung festlegt.

Teamentwicklung: Prozess der Verbesserung der Zusammenarbeit und Effektivität eines Teams.

Vernetzte Lösungen: Lösungen, die verschiedene Systeme und Geräte miteinander verbinden und so einen effizienteren Informationsfluss und eine bessere Zusammenarbeit ermöglichen.

Wettbewerbsfähigkeit: Fähigkeit eines Unternehmens, im Wettbewerb mit anderen Unternehmen zu bestehen.

Zero Defects (Null-Fehler): Eine Philosophie, die darauf abzielt, Fehler von Anfang an zu vermeiden, um die Qualität zu verbessern und Kosten zu senken.

Datenanalyse in der Fertigungsindustrie: Schlüssel zur „Factory Excellence“ und Nachhaltigkeit

Die Fertigungsindustrie befindet sich im Wandel. Angetrieben von der Digitalisierung und dem Potenzial von Daten, rückt die Datenanalyse in den Vordergrund als Schlüsselfaktor für Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit.

Daten – der Rohstoff der Zukunft

In den vergangenen Jahrzehnten hat die Bedeutung von Daten für Unternehmen aller Ebenen stark zugenommen. Eine Studie der RWTH Aachen und University of St. Gallen zur Manufacturing Data Analysis in der DACH-Region unterstreicht diesen Trend und zeigt, dass Datenanalyse die Geschäftsleistung in der Fertigungsindustrie in den kommenden Jahren noch stärker prägen wird.

Potenziale und Herausforderungen

Die Studie, die auf den Antworten von über 150 produzierenden Unternehmen basiert, hebt folgende Potenziale hervor:

  • Verbesserung der Entscheidungsfindung
  • Optimierung von Geschäftsprozessen
  • Tieferes Kundenverständnis
  • Entwicklung innovativer Produkte und Dienstleistungen
  • Steigerung der Qualität und Effizienz der Fertigungsprozesse
  • Optimierung von Arbeitskosten, Liefergeschwindigkeit und Flexibilität
  • Handlungsempfehlungen für Unternehmen

Um die Potenziale der Datenanalyse zu nutzen, müssen Unternehmen jedoch einige Herausforderungen meistern:

  • Mangel an Datenkompetenz
  • Fehlende Infrastruktur und Prozesse
  • Datensicherheit und Compliance

Dennoch ist der Handlungsbedarf bzw. besser die Chance, die sich daraus ergibt, klar: Unternehmen, die in die Datenanalyse investieren, werden in Zukunft einen deutlichen Wettbewerbsvorteil haben.

Handlungsempfehlungen für die Fertigungsindustrie

Was können Unternehmen also konkret ab sofort tun, um sich für die Zukunft zu wappnen?

  • Aufbau von Datenkompetenz: Schulung von Mitarbeitern und Investition in Data-Science-Expertise (alternativ zukaufen von Kompetenz durch neues Personal oder Partnerschaften)
  • Etablierung einer Dateninfrastruktur: Schaffung einer Plattform zur Sammlung, Speicherung und Analyse von Daten – Datenqualität ist nach wie vor eine der größten Herausforderungen vor der Analyse.
  • Entwicklung von Datenanalyseprozessen: Definition von Kennzahlen, Dashboards und Berichten (beginnend mit einer Auswahl der richtigen Tools und Softwarebausteine)
  • Sicherstellen der Datensicherheit und Compliance: Implementierung geeigneter Sicherheitsmaßnahmen

Nachhaltigkeit durch Datenanalyse

Die Datenanalyse kann auch einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit in der Fertigungsindustrie leisten. Durch…

…die Optimierung von Prozessen und Ressourcen können Unternehmen ihren Energieverbrauch und CO2-Ausstoß reduzieren.

…die Reduktion von Ausschuss und Nacharbeit durch eine präzise Qualitätsplanung und -sicherung können Ressourcen geschont werden und der EBIT erhöht werden.

…den Einsatz von Planungswerkzeugen können Produktionsmengen genauer bestimmt werden und eine Überproduktion vermieden werden.

Und das sind nur drei Beispiele, wie der Einsatz von Datenerfassung und -analyse zu mehr Nachhaltigkeit in der Fertigung führen können.

Fazit

Die Datenanalyse ist ein zentrales Werkzeug für die „Factory Excellence“ und Nachhaltigkeit in der Fertigungsindustrie. Unternehmen, die diese Technologie aktiv nutzen, werden in Zukunft die Nase vorn haben.

Einen detaillierten Artikel zum Thema Manufacturing Data Analysis finden Sie unter diesem Link auf dem Blog der QZ.

Profitieren Sie von der Expertise von [Name Ihres Unternehmens] im Bereich der Datenanalyse. Wir unterstützen Sie bei der Umsetzung Ihrer Datenstrategie und helfen Ihnen, die Potenziale der Datenanalyse für Ihr Unternehmen zu nutzen.

Kontaktieren Sie uns noch heute!

Der FEN-Regelkreis: Ein Vorgehensmodell für die digitale Transformation

Der FEN-Regelkreis (Factory Excellence Network) ist ein ganzheitliches Framework für die digitale Transformation der (Fertigungs)industrie. Er basiert auf einem iterativen Vorgehensmodell, das in drei aufeinanderfolgenden Phasen unterteilt ist.

  • Zielbild definieren: In dieser Phase definieren die Unternehmen ein gemeinsames Zielbild für die digitale Transformation. Dieses Zielbild sollte die strategischen Ziele des Unternehmens sowie die Anforderungen der Nachhaltigkeit berücksichtigen.
  • Wertschöpfungskette analysieren: In dieser Phase analysieren die Unternehmen ihre Wertschöpfungskette und identifizieren Potenziale für die digitale Transformation. Dies wird schrittweise für die einzelnen Prozesse im Unternehmen durchgeführt. Hier eine Ungenauigkeit: Wir sehen uns auch formal nicht-wertschöpfende Prozesse an, da sie unerlässlich für eine ganzheitliche Sicht sind.
  • Definition und Umsetzung: In dieser mehrschichtigen Phase identifizieren und implementieren die Unternehmen Maßnahmen und verbessern kontinuierlich ihre Prozesse.

Die drei Phasen des FEN-Regelkreises

Drei Phasen?“, fragt sich der aufmerksame Beobachter vielleicht, „ich sehe fünf?“

Um das etwas zu verdeutlichen hier eine angepasste Grafik:

Die drei Phasen Zielbild definieren (gelb), Wertschöpfungskette analysieren (grün) und Definition und Umsetzung (rot) finden sich alle in der Grafik. Sie sind thematisch so am besten gruppiert, um über das Vorgehen zu sprechen.

Zielbild definieren

Die Definition eines gemeinsamen Zielbildes ist der erste Schritt im FEN-Regelkreis. Das Zielbild sollte die folgenden Aspekte berücksichtigen:

  • Strategische Ziele des Unternehmens: Welche Ziele möchte das Unternehmen mit der digitalen Transformation erreichen? Welche weiteren Ziele und strategische Entscheidungen beeinflussen das Thema?
  • Anforderungen der Nachhaltigkeit: Wie kann die digitale Transformation dazu beitragen, die Nachhaltigkeit des Unternehmens zu verbessern? Was bedeutet Wettbewerbsfähigkeit für das Unternehmen?

Die Definition eines gemeinsamen Zielbildes ist wichtig, um sicherzustellen, dass alle Beteiligten in die digitale Transformation einbezogen werden und dass die Maßnahmen aufeinander abgestimmt sind. Schlussendlich digitalisieren wir nicht, weil es gerade Trend ist, sondern weil es sich für Unternehmen lohnen muss. Ganzheitlich betrachtet kann so eine signifikante Verbesserung erzielt werden.

Wertschöpfungskette analysieren

In der zweiten Phase des FEN-Regelkreises analysieren die Unternehmen ihre Wertschöpfungskette. Dabei geht es darum, die einzelnen Prozessschritte und deren Schnittstellen zu verstehen. Ziel der Analyse ist es, Potenziale für die digitale Transformation zu identifizieren, und zwar Schritt bei Schritt.

Dabei ist die wichtigste Frage: Wie reif ist der gerade betrachtete Teilprozess hinsichtlich der Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Kostenstruktur?

Bei der Analyse der Wertschöpfungskette können Unternehmen verschiedene Methoden verwenden, z. B.:

  • Value Stream Mapping / Prozessmapping: Dabei wird die Wertschöpfungskette in einzelne Prozessschritte unterteilt und diese grafisch dargestellt.
  • Benchmarking: Dabei werden die eigenen Prozesse mit den Prozessen von anderen Unternehmen verglichen.
  • FMEA: Dabei werden potenzielle Fehler und Risiken in den Prozessen identifiziert.
  • Gap-Analyse: Definition eines Zielbildes für einen Prozess und Analyse des Deltas

Die Analyse der Wertschöpfungskette ist wichtig, um zu verstehen, wo in der Produktion die größten Potenziale für die digitale Transformation liegen. Hilfreich ist dabei auch die Fragestellung, was notwendig ist, um den Reifegrad zu erhöhen (und inwiefern das auch gewollt ist).

Maßnahmen definieren und umsetzen

In der dritten Phase des FEN-Regelkreises identifizieren und implementieren Unternehmen konkrete Maßnahmen zur Optimierung. Dabei geht es darum, die digitalen Technologien und Prozesse in die Produktion und auch weitere Prozesse im Unternehmen zu integrieren.

Unterstützend ziehen wir beim Factory Excellence Network in Zusammenarbeit mit unserem Kunden unsere digitale Roadmap zu Rate. Darin enthalten sind zu unterschiedlichen Bereichen des Digitalen (Management, Qualität, Operations, …) Methoden und Tools, die auf Unternehmen adaptiert werden können. Das Vorgehen ist nie eine Blaupause, basiert aber auf unserem Digital Blueprint, der einen vielfach bewährten Rahmen vorschlägt.

Auf dieser Basis können die Elemente in die individuelle Roadmap für das Unternehmen übernommen werden.

Abschließend erfolgt die Umsetzung, die allerdings kontinuierlich überprüft und verbessert werden muss.

Wichtig ist, dass die Digitalisierung des Unternehmens ganzheitlich betrachtet wird, sodass kein „Flickenteppich“ entsteht.

Der FEN-Regelkreis als iteratives Vorgehensmodell

Der FEN-Regelkreis ist ein iteratives Vorgehensmodell. Das bedeutet, dass die drei Phasen nicht linear ablaufen, sondern in einem ständigen Wechselspiel miteinander stehen. Deshalb sind die Phasen auch nicht klar abgetrennt, sondern gehen ineinander über. Allerdings sollte insbesondere in der gelben Zone nur verändert werden, wenn sich tatsächlich abzeichnet, dass die Ziele nicht (mehr) richtig sind. Ansonsten ist das die Ausrichtung, die bestehen bleibt.

In der Praxis bedeutet das, dass Unternehmen in der Regel nicht alle Maßnahmen in einer einzigen Phase umsetzen. Stattdessen starten sie mit einigen wenigen Maßnahmen und passen diese dann im Laufe der Zeit an.

Dieser iterative Ansatz ist wichtig, um die digitale Transformation flexibel und anpassungsfähig zu gestalten und gleichzeitig ganzheitlich zu bleiben.

Der FEN-Regelkreis als Werkzeug für nachhaltige, internationale Wettbewerbsfähigkeit

Der FEN-Regelkreis ist ein nützliches Vorgehensmodell für Unternehmen, die ihre Prozesse und Abläufe optimieren wollen, sowie nachhaltiger und effizienter gestalten möchten.

Der Regelkreis bietet einen ganzheitlichen Ansatz, der die strategischen Ziele des Unternehmens sowie die Anforderungen des Unternehmens beinhaltet und so schrittweise aber dennoch mit Blick auf das große Ganze umgesetzt werden kann. Dabei unterstützen jederzeit die vier Bausteine des FEN, um bestmögliche Ergebnisse zu erzielen.

Entscheidend ist jederzeit, dass sich Digitalisierung – genauso wie Automatisierung – mit dem Verständnis des gesamten Prozesse beginnt und sich lohnen muss: Und das ist bei Weitem nicht auf eine Kosteneinsparung beschränkt.  

Das Datenqualitätsdilemma: Warum die Fertigungsindustrie vor einer großen Herausforderung steht

Die Fertigungsindustrie steht vor einer großen Herausforderung: dem Datenqualitätsdilemma. Die Bedeutung von qualitativ hochwertigen Daten in diesem Bereich ist enorm, da sie die Grundlage für die Informationen für das Verständnis der Fertigung und ihrer Prozesse, der Qualität und der Kosten darstellt.

Doch die Sicherstellung der Datenqualität stellt Unternehmen vor zahlreiche Herausforderungen, angefangen bei der Erfassung, über die Validierung und Bereinigung bis hin zur Integration und Auswertung der Daten. Schlechte Datenqualität kann gravierende Auswirkungen auf die Fertigungsindustrie haben, da insbesondere bei einer schlechten Datenbasis bzw. niedrigen Datenqualität falsche Schlüsse gezogen werden können.

Die größte Herausforderung moderner Unternehmen?

In der Fertigungsindustrie sind Daten von entscheidender Bedeutung, da sie oft als Grundlage für wichtige Entscheidungen dienen, die Basis von Optimierungen sind und so maßgeblich Einfluss auf die Wettbewerbsfähigkeit haben. Wie ein neues Sprichwort treffend formuliert: “Daten sind das neue Gold“

Eine hohe Datenqualität ist daher unerlässlich, um eine erfolgreiche Produktion und Wettbewerbsfähigkeit zu gewährleisten. Leider steht die Industrie jedoch vor einer großen Herausforderung: dem Datenqualitätsdilemma. Denn trotz des Einsatzes modernster Technologien und automatisierter Prozesse und fortschrittlicher Erfassungssoftware bleibt die Sicherstellung einer hohen Datenqualität schwierig.

Was genau ist die Herausforderungen bei der Gewährleistung der Datenqualität in der Fertigungsindustrie und welche Auswirkungen haben schlechte Daten auf die Branche?

Warum ist Datenqualität für die Fertigungsindustrie so schwierig und entscheidend?

Ich habe ein weiteres Sprichwort für Sie:

“Shit in, shit out”.

Warum? Ein entscheidender Faktor für erfolgreiche Fertigungsprozesse ist die Qualität der verarbeiteten Daten. Mit schlechten, unvollständigen oder auch zu wenigen Daten werden schnell falsche Schlüsse gezogen; Kausalitäten erkannt, wo keine sind; Modelle “overfitted” (das Modell lernt dann die Daten “auswendig”) und so keine fundierte Entscheidungsbasis geschaffen.

Die Erfassung und Übertragung von Daten aus unterschiedlichen Quellen, wie beispielsweise Maschinen oder Sensoren, in ein gemeinsames System ist eine der Herausforderungen. Bei dieser Datenaggregation und dem Mapping können Fehler oder Verzögerungen entstehen, die zu einer schlechten Datenqualität führen.

Und dann ist noch nicht der menschliche Fehler mit eingerechnet. Auch die manuelle Eingabe von Daten birgt das Risiko von Fehlern und Ungenauigkeiten. Ein weiteres Problem bei der Gewährleistung einer hohen Datenqualität ist die Aktualität der Informationen – veraltete oder unvollständige Daten können zu falschen Entscheidungen führen und somit negative Auswirkungen auf den gesamten Produktionsprozess haben.

Genau an dieser Stelle liegt die Herausforderung. Das Verständnis für die Prozesse, welche Daten dort erzeugt werden (das fängt bereits bei der Unterscheidung von Zeitreihen vs. diskreten Daten an) und welche Bedeutung sie haben – oder auch nicht – steht der Erfassung voran.

Nachdem ein solches Verständnis entwickelt wurde, ist die Aufbereitung und Bereinigung der Daten der schwierigste und aufwendigste Punkt: Bis zu 90 % der Zeit wird für diesen Schritt aufgewandt. Und dabei ist es nicht damit getan, Ausreißer zu identifizieren. Es kann durchaus notwendig sein, die Daten anzureichern, um eine solidere Basis zu erhalten.

Auswirkungen von schlechter Datenqualität auf die Fertigungsindustrie

In der Fertigungsindustrie ist eine hohe Datenqualität von entscheidender Bedeutung. Fehlerhafte oder unvollständige Daten können schwerwiegende Auswirkungen auf die Produktion haben, insbesondere hohe Kosten:

  • Falsche Schlüsse aufgrund fehlerhafter oder qualitativ minderwertiger Daten
  • Aufwendige Datenaufbereitung und Bereinigung
  • Verzögerungen in der Fertigung
  • Qualitative Einbußen am Produkt

Schlussendlich sind die Implikationen nicht nur auf der Kostenseite relevant. Auch ein damit einhergehender Imageschaden können unvorhersehbare Auswirkungen auf das Unternehmen haben.

Merkmale qualitativ hochwertiger Daten

Eine gute Datenqualität kann anhand mehrerer Merkmale erkannt werden:

  • Genauigkeit (Accuracy): Die Daten müssen korrekt und frei von Fehlern sein, um zuverlässige Ergebnisse liefern zu können.
  • Vollständigkeit (Completeness): Um ein umfassendes Bild zu gewährleisten, sollten alle erforderlichen Datenpunkte erfasst werden.
  • Konsistenz (Consistency): Sowohl innerhalb einer bestimmten Datenquelle als auch über verschiedene Quellen hinweg sollten die Daten widerspruchsfrei und harmonisiert sein.
  • Aktualität (Actuality): Veraltete Daten könnten falsche Schlussfolgerungen zur Folge haben. Daher ist es wichtig, dass die Daten regelmäßig aktualisiert werden.
  • Einheitlichkeit (Continuity): Durch einheitliche Formate und Standards wird die Integration und Analyse der Daten erleichtert.

Mit diesen Kriterien können Unternehmen ihre Datenqualität validieren. Um dies zu erreichen, müssen sie sich den Herausforderungen des Datenqualitätsdilemmas stellen und sicherstellen, dass alle Schritte von der Erfassung bis zur Auswertung sorgfältig durchgeführt werden. Nur so kann eine solide Basis für fundierte Entscheidungen geschaffen werden – denn wie bereits erwähnt: Shit in, shit out!

Maßnahmen zur Verbesserung der Daten

Eine hohe Datenqualität ist für die Fertigungsindustrie von entscheidender Bedeutung. Durch präzise Erfassung und Analyse von Daten können Prozesse optimiert, Fehler vermieden und Kosten gesenkt werden.

Um diese Risiken zu minimieren und eine hohe Qualität der Daten zu gewährleisten, müssen Maßnahmen ergriffen werden. Dazu gehört zum Beispiel die Implementierung automatisierter Datenerfassungs-Tools und ein regelmäßiges Monitoring der Datenqualität sowie Schulungen der Mitarbeiter im Umgang mit den Tools zur Sicherstellung einer reibungslosen Integration in bestehende Systeme.

Der FEN Datenqualitäts-Zyklus zur Sicherstellung guter Daten in der Fertigungsindustrie.

Im FEN-Datenqualitäts-Zyklus dargestellt sollen die folgenden Schritte eingehalten werden:

  1. Prozessverständnis
  2. Datenerhebung
  3. Datenvorbereitung und -bereinigung
  4. Datenzusammenführung und -anreicherung
  5. Datenauswertung
  6. Optimierung

Hier zeigt sich, dass die Auswertung erst weit hinten in der Kette stattfindet. Denn wer aus schlechten Daten Informationen gewinnt, verliert nur.

Zusammenfassung und Fazit

Abschließend lässt sich sagen, dass die Datenqualität in der Fertigungsindustrie eine entscheidende Rolle spielt. Eine schlechte Datenqualität kann zu erheblichen Auswirkungen auf die Produktivität, Effizienz und Rentabilität eines Unternehmens führen. Die konsequente Umsetzung von Maßnahmen zur Verbesserung der Datenqualität ist daher unerlässlich. Dazu gehört beispielsweise die Nutzung des Datenqualitäts-Zyklus als Richtschnur, die Implementierung von automatisierten Systemen zur Datenerfassung, -verarbeitung und -analyse sowie die Schulung der Mitarbeiter im Umgang mit den Systemen. Best Practices wie regelmäßige Überprüfungen und Korrekturen von Datenfehlern sollten ebenfalls Teil des Prozesses sein. Es ist wichtig, dass Unternehmen verstehen, dass die Sicherstellung einer hohen Datenqualität ein kontinuierlicher Prozess ist und nicht als einmalige Aufgabe betrachtet werden sollte. Nur durch eine konsequente Umsetzung kann langfristig eine hohe Datenqualität gewährleistet werden und somit auch Wettbewerbsvorteile erzielt werden.

Die FEN-Bausteine des Factory Excellence Netzwerks im Fokus

Das Factory Excellence Netzwerk (FEN) stellt Unternehmen durch die FEN-Bausteine eine ganzheitliche und nachhaltige Digitalisierungslösung zur Verfügung.

Dabei basiert das Netzwerk auf vier zentralen Bausteinen: Digital, Marktplatz, Mensch und Netzwerk. Wir schauen uns diese Bausteine im Detail an und beleuchten wie sie in Unternehmen zusammenwirken. So können wir eine optimale Effizienz sowie Produktivität zu gewährleisten.

Was ist das Factory Excellence Netzwerk?

Das Factory Excellence Netzwerk ist ein Zusammenschluss von Unternehmen. Das gemeinsame Ziel ist, Unternehmen eine nachhaltige Produktion zur langfristigen Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit zu ermöglichen. Die komplementären Partner bieten so gemeinsam unter der Marke FEN ganzheitliche Lösungen, um Unternehmen nach vorne zu bringen.

Dabei werden vier Bausteine des FEN-Modells berücksichtigt: Digitalisierung, Marktplatz, Mensch und Netzwerk.

Die vier FEN-Bausteine: Digital, Netzwerk, Marktplatz und Mensch

Übrigens: Auch die Bundesregierung wird in der Hinsicht einer nachhaltigen Produktion tätig, beispielsweise durch das Anfang 2023 in Kraft getretene Lieferkettengesetz. Für uns, das FEN, geht der Begriff der Nachhaltigkeit sogar über ökologische Ideen hinaus.

Der erste FEN-Baustein: Digital

Digitalisierung ist heutzutage in der Industrie nicht mehr wegzudenken. Der erste FEN-Baustein des Factory Excellence Netzwerks setzt genau hier an: Digital. Dabei geht es darum, die Potenziale der digitalen Transformation zu nutzen und somit Prozesse in Unternehmen effizienter und nachhaltiger zu gestalten. Dazu zählen beispielsweise die Implementierung von Datenanalysen oder auch die Nutzung von Künstlicher Intelligenz. Die Digitalisierung stellt jedoch nicht nur eine technologische Herausforderung dar. Darüber hinaus erfordert sie auch ein Umdenken in den Köpfen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie eine Anpassung der Organisationsstrukturen. Es geht also um ganzheitliche und nachhaltige Digitalisierung im Sinne von Factory Excellence – nur so können langfristig wettbewerbsfähige Unternehmen entstehen.

Durch den Einsatz individueller Software- und Hardwarelösungen, die problemlos in Ihre aktuelle Systemumgebung eingebunden werden, kann das auch in Ihrem Unternehmen in die Umsetzung kommen.

Der zweite FEN-Baustein: Marktplatz

Ein weiterer wichtiger Baustein des Factory Excellence Netzwerks ist der Marktplatz. Er bildet das Herzstück des Unternehmens (und des Netzwerkes) und umfasst alle Produkte und Dienstleistungen, die das FEN bietet. Dort können Unternehmen unterschiedliche Innovationen (und innovative Lösungen) aus den Bereichen Hard- und Software kennenlernen, ein Technologiebenchmark durchführen oder neue Inspirationen gewinnen.

Ein wichtiges Merkmal des FEN-Marktplatzes ist die hohe Transparenz der angebotenen Produkte und Dienstleistungen. Durch deren Bündelung können wir die bestmögliche Lösung für Unternehmen schaffen.

Der dritte FEN-Baustein: Mensch

Der dritte FEN-Baustein “Mensch”, spielt eine entscheidende Rolle bei der Umsetzung von Factory Excellence in Unternehmen. Die Transformation als Chance zu begreifen und konsequent zu nutzen erfordert es, die Menschen im Unternehmen mit einzubinden. Nur durch motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können die Prozesse (und so auch Change) optimal umgesetzt werden und somit ein nachhaltiger Erfolg erzielt werden. Die Einbindung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in die neuen Prozesse ist daher ein wichtiger Aspekt, um erfolgreich zu sein. Dabei geht es nicht nur um Schulungen im Umgang mit neuen Technologien, sondern auch um eine offene Kommunikation und den Austausch von Ideen zwischen dem Management und den Angestellten.

Nur so kann ein ganzheitliches Verständnis für die Digitalisierung entstehen, das alle Bereiche des Unternehmens einschließt und somit langfristig erfolgreich ist.

Der vierte FEN-Baustein: Netzwerk

Der vierte FEN-Baustein des Factory Excellence Netzwerks ist das Netzwerk. Dieser Baustein ist ein wichtiger Bestandteil, um die Digitalisierung in Unternehmen ganzheitlich und nachhaltig zu gestalten und umzusetzen, da erst im Netzwerk durch die Kooperation der Erfolg entsteht. Das FEN nimmt die zentrale Rolle der übergreifenden Koordination und Projektleitung der Umsetzung ein.

Das Netzwerk ermöglicht eine enge Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Akteuren, wie Kunden, Lieferanten und Partnern. Dadurch entstehen Synergien und gemeinsame neue Ideen. Auch der Austausch von Erfahrungen und Wissen wird gefördert, was wiederum zu einer höheren Effizienz bei der Umsetzung von digitalen Projekten führt.

Das Zusammenspiel der FEN-Bausteine in Unternehmen

Bei der Umsetzung von Factory Excellence Netzwerk (FEN) in Unternehmen spielen alle vier Bausteine eine wichtige Rolle. Der Fokus auf Digital, Marktplatz, Mensch und Netzwerk ermöglicht es Unternehmen, ihre Prozesse ganzheitlich zu betrachten und nachhaltig zu optimieren. Das Zusammenspiel der Bausteine ist dabei von entscheidender Bedeutung. Durch die Verbindung des Digital-Bausteins mit dem Mensch-Baustein können beispielsweise Mitarbeiter durch digitale Tools unterstützt werden, um effizienter arbeiten zu können. Gleichzeitig kann das Marktplatz-Modul dazu genutzt werden, um aus der digitalen Roadmap die optimalen Bausteine zu wählen, die für Ihr Unternehmen geeignet sind. Das Zusammenspiel aller FEN-Bausteine schafft so eine holistische Sichtweise auf die Unternehmensprozesse und ermöglicht es, diese optimal anzupassen und weiterzuentwickeln.

Factory Excellence: Ganzheitliche und nachhaltige Digitalisierung

Eine ganzheitliche und nachhaltige Digitalisierung ist ein wichtiger Bestandteil des Factory Excellence Netzwerks. Diese umfasst sowohl die technischen Aspekte als auch die Prozesse und Menschen im Unternehmen. Eine erfolgreiche Digitalisierung führt zu einer höheren Effizienz, Qualität und Flexibilität in der Produktion sowie zu einer besseren Kundenorientierung. Dabei ist es wichtig, eine langfristige Strategie zu verfolgen und die Mitarbeiter auf den Weg mitzunehmen, um so eine nachhaltige Umsetzung zu ermöglichen.

Die digitale Transformation betrifft alle Bereiche des Unternehmens, angefangen von der Produktentwicklung über die Fertigung bis hin zum Vertrieb und After-Sales-Service. Durch den Einsatz von digitalen Technologien können Prozesse automatisiert, Daten besser genutzt und neue Geschäftsmodelle erschlossen werden. Somit stellt die Digitalisierung einen wesentlichen Baustein für eine zukunftsfähige Produktion dar, der jedoch nur im Zusammenspiel mit den anderen FEN-Bausteinen erfolgreich sein kann.

Factory Excellence: Nachhaltige Weiterentwicklung für die Fertigungsindustrie

Mit Factory Excellence ermöglichen wir der Fertigungsindustrie eine nachhaltige Weiterentwicklung. Im Konzept enthalten sind unter anderem eine optimierte Produktion, Qualitätsmanagement, Automatisierung und Nachhaltigkeitsstrategien.

Was genau ist Factory Excellence?

Factory Excellence ist die Fähigkeit eines Unternehmens, kontinuierlich die Effizienz und Qualität seiner Geschäfts- und Produktionsprozesse zu verbessern. Es geht in erster Linie darum, alle Aspekte der Wertschöpfung ganzheitlich zu betrachten und im Unternehmenskontext eingefügt zu optimieren, um eine höhere Qualität und nachhaltigere Produktion zu ermöglichen.

Stichwort: Kontinuierliche Verbesserung.

Wir, als Factory Excellence Network (FEN), bieten Ihnen durch unser außergewöhnliches und unabhängiges Ökosystem von Partnern dezidierte Lösungen vernetzter Hardware, Software und Beratung. ​Durch den einfachen, offenen und flexiblen Ansatz zur Lösung von Herausforderungen und die klare Ausrichtung an einem gemeinsamen Ziel, können wir eine exzellente Zusammenarbeit zwischen Partnern, Kunden und Entwicklern im Rahmen des FEN ermöglichen. ​

Wichtig ist dabei die Kombinierbarkeit der Systeme (nahtlose Kommunikationsstrukturen), die Agilität und Reaktionsfähigkeit in der Implementierung (inkrementell, einfach integrier- und anpassbar), die Offenheit durch standardisierte Programmierschnittstellen zur Anbindung weiterer Systeme und natürlich der Sicherheit mit den richtigen Menschen zusammenzuarbeiten.​

Wie funktioniert die nachhaltige Weiterentwicklung von Unternehmen durch Factory Excellence ?

Um Ihr Unternehmen besser kennenzulernen, müssen wir Ihre Prozesse verstehen​. Deshalb starten wir immer mit einem Potenzialworkshop. Das ermöglicht es unseren Expert:innen, Produkte, Organisations- und Prozesszusammenhänge und letztendliche Daten- und Informationsverfügbarkeit wirklich zu verstehen. Erst auf dieser Basis zeigen wir Ihnen die Potentiale auf, wo und wie Sie Ihr Unternehmen sinnvoll digital transformieren und automatisieren können​.

Die Entscheidung bleibt bei Ihnen: aus unserer digitalen Roadmap, die unterschiedliche Tools und Methoden entlang des digitalen Reifegrades aufzeigt, wählen Sie aus, welche Leistungen Sie mit uns umsetzen wollen und in welcher Reihenfolge. Dadurch haben Sie vom ersten Tag an vollkommene Kostentransparenz. Sie bestimmen was, wann und wieviel – wir begleiten Sie gerne durch den Prozess als Prozessbegleiter und -leiter.

So können Sie Ihr Unternehmen durch den Einsatz von Factory Excellence nachhaltig weiterentwickeln, indem Sie die interdisziplinären nicht nur die Fertigung, sondern auch die Organisation in die Zukunft bringen.

Wie zahlt das Thema Automatisierung auf die nachhaltige Weiterentwicklung ein?

Das Thema „Automatisierung“ ist schon seit vielen Jahren ein Trend der Industrie. Für uns bedeutet das aber nicht das Wort im klassischen Sinne, also vereinfacht gesprochen der Knickarmroboter, der die Fertigungsstraße bedient.

Im Rahmen von Factory Excellence bedeutet Automatisierung Optimierung. Wir automatisieren Prozesse in allen Unternehmensbereichen​ sowie Produktionsabläufe (Fertigung, Montage und Logistik)​ aber auch Methoden (z.B. Management Methoden Lean, Six Sigma, QM uvm).

Bei jedem Prozess wird hinterfragt, inwiefern eine Automatisierung die richtige Optimierung ist, und wie sie am sinnhaftesten für das Unternehmen umgesetzt werden kann. Das übergeordnete Ziel: Factory Excellence für eine nachhaltige Weiterentwicklung der Unternehmen.

Auf Basis einer Analyse- und Anforderungsphase erstellen unsere Experten mit Ihnen zusammen auf Basis unserer digitalen Roadmap ein Konzept, welches Sie auf dem Weg zu Factory Excellence ganzheitlich begleitet.

Was bringt der Ansatz des Factory Excellence Networks?

Mit dem Factory Excellence Network verfolgen wir das klare Ziel für mehr Exzellenz in produzierenden Unternehmen in Deutschland. Durch einen wirkungsvollen Einsatz von Ressourcen – nicht nur im Sinne der eingesetzten Rohstoffe sondern auch in Hinblick auf die Menschen in Organisationen kann nicht nur ein Beitrag zur ökologischen Nachhaltigkeit im Unternehmen sondern gleichzeitig für nachhaltiges Unternehmertum gelegt werden.

  • Ganzheitliche Betrachtung des Unternehmens – nicht nur der Produktion
  • Sich ergänzende Partner bieten die besten Lösungen für die Anforderungen (Best-of-Breed)
  • Sinnvolle Umsetzung eines integrierten Managementsystems (IMS)
  • Operational Excellence (OPEX) als verankerter Gedanke in Factory Excellence
  • Optimale Vorbereitung auf ein verpflichtendes Nachhaltigkeitsreporting

Durch kontinuierliche Verbesserung der Prozesse entlang der Wertschöpfungskette können Ausschuss und Emissionsmengen reduziert werden, was nicht nur ökologisch sinnvoll ist, sondern auch Kosten einspart. Zudem führt eine bessere Qualitätssicherung zu einer konstanten, zuverlässigen Qualität und damit zu mehr Kundenzufriedenheit.

Unternehmen können somit durch Factory Excellence ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern und gleichzeitig einen Beitrag zum Erreichen internationaler Nachhaltigkeitsziele leisten.

Übrigens: Wir sind dabei jederzeit auf den Outcome – also den Nutzen – und nicht den Output fokussiert.

Partner gründen Joint Venture Factory Excellence Network

Mehrere Partner gründen ein Joint Venture, um nachhaltigkeitsorientierten Fertigungsbetrieben ganzheitliche Lösungen für Qualität und Nachhaltigkeit zu ermöglichen.

Kein Fertigungsunternehmen kommt an Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Lösungen für funktionierende Lieferketten und Fachkräftemangel vorbei, wenn es auf Dauer wett­bewerbs­fähig bleiben möchte. Diesen Herausforderungen begegnet die Factory Excellence Network GmbH (FEN) mit einem Netzwerk erfahrener und komplementärer Partner, die ganzheitliche Systeme ent­lang der Wert­schöpfungs­kette ermöglichen – für jeden nach seinen Anforderungen.

Logo

Factory Excellence verfolgt einen offenen Ansatz zur Lösung dieser Herausforderungen. Diese Ausrichtung ermöglicht die Zusammenarbeit zwischen Partnern, Kunden, Entwicklern und FEN auf Basis nahtloser Kommunikationsstrukturen, agiler und einfacher Integration, standardisierter Schnittstellen und Sicherheit.

Erfahrung, Expertise, partnerschaftliches Denken und Handeln

Mit den Gründungsgesellschaftern entstehen optimale Synergien für das FEN: Die KORN CONSULT GROUP bringt als renommiertes Consulting-Unternehmen internationale Erfahrung bei Beratung und Implementierung von Technologien und Operational Excellence, Supply Chain Management und Interim Management. Die Unternehmen der about ZERO-Gruppe bieten Softwarelösungen für Qualitätsmanagement und Traceability (Quality Miners GmbH) sowie Software und Beratung für Unternehmensführung, Strategie und Ziele (Rocket Routine GmbH). Die Unternehmen der vision.eXpress Group bringen digitale Assistenzsysteme und ihren eigenen Sondermaschinenbau mit ein, um Fertigungen zukunftsfit und wettbewerbsfähig zu machen. Die Kreisle Engineering engagiert sich in der digitalen Transformation von produzierenden Unternehmen und dezentralen effizienten Energieversorgungen.

Komplementäre Partnerstrategie

Eine Partnerstrategie erweitert das Netzwerk zukünftig um weitere Lösungsanbieter, so dass alle Anforderungen über die Wertschöpfungskette bedient werden können.

Markus Kreisle, Geschäftsführer der Factory Excellence Network GmbH war bereits in verschiedenen Rollen bei internationalen Fertigungsbetrieben tätig: „Die Herausforderungen der Zukunft, kann ein Unternehmen alleine nicht lösen. Die disruptiven Veränderungen können nur im Kollektiv bewältigt werden. Vor diesem Hintergrund ist unsere neu gegründete Factory Excellence Network GmbH der Partner für maßgeschneiderte Lösungen vernetzter Hardware, Software und Beratung.”

Download der Pressemitteilung als PDF

Über Factory Excellence

Die Factory Excellence Network GmbH ist ein Joint Venture der Korn Consult GmbH, about ZERO GmbH, vision.eXpress GmbH und der Kreisle Engineering GmbH. Das Unternehmen ermöglicht seinen Kunden der Fertigungsindustrie eine nachhaltige Produktion zur langfristigen Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit durch ganzheitliche Lösungen ihres Partnernetzwerks. Weitere Informationen unter www.factory-excellence.com

Kontakt

Factory Excellence Network GmbH
Markus Kreisle
Händelstr. 10
76327 Pfinztal

+49 721 6652-350
info@factory-excellence.com